
NEUES
2026/27 – Upcoming Highlights
Nach einer Saison, die stark von internationalen Tourneen und großen Projekten geprägt war, richtet sich mein musikalisches Jahr 2026/27 noch stärker auf die Verbindung von solistischer Entwicklung und anspruchsvoller Ensemblearbeit.
Die Saison beginnt mit einer erneuten Zusammenarbeit mit Vox Luminis: Am 16. Oktober kehre ich für Heinrich Schütz’ Schwanengesang nach Brügge zurück. Zum Jahresende freue ich mich auf Benjamin Brittens St. Nicolas in Dortmund.
Ein besonderer Schwerpunkt der Saison liegt für mich auf Mozart. Bis Anfang Juli werde ich mich in mehr als einem halben Dutzend Konzerten intensiv mit seinem Repertoire auseinandersetzen – unter anderem mit Ferrandos „Un’aura amorosa“ aus Così fan tutte und der Konzertarie „Misero! O sogno … Aura, che intorno spiri“ KV 431. Diese kontinuierliche Arbeit an Mozarts Musik ist für mich eine wertvolle Möglichkeit, meine Fähigkeiten als lyrischer Tenor weiter zu verfeinern und mich intensiv mit der besonderen Verbindung von Kantabilität, sprachlicher Präzision, Leichtigkeit und musikalischer Beweglichkeit auseinanderzusetzen.
Die Passionszeit führt mich zu mehreren Aufführungen von Bachs Matthäus-Passion. In Arnstadt am 13. März und an Karfreitag, dem 26. März, in Rudolstadt sowie in weiteren Konzerten werde ich dabei vor allem die Tenorarie des zweiten Chores gestalten. Besonders freue ich mich außerdem auf mein Solodebüt in Stavanger am 18. März: Unter der Leitung von Shunske Sato singe ich dort in Bachs Matthäus-Passion gemeinsam mit dem Valen Vocal Ensemble und einem internationalen Solistenensemble.
In derselben Zeit stehen zwei besondere neue Begegnungen mit Ensembles der Alten Musik auf dem Programm. Mit Polyharmonique widme ich mich am Gründonnerstag frühen Bachkantaten. Außerdem arbeite ich erstmals mit dem Amsterdam Baroque Choir unter der Leitung von Ton Koopman – mit Mozarts Requiem und den Vesperae solennes de confessore.
Daneben führt mich das Beethovenjahr 2027 zweimal zu einem der großen Werke des chorsinfonischen Repertoires: Beethovens Missa solemnis. Ich freue mich darauf, dieses außergewöhnliche Werk mit der Internationalen Bachakademie Stuttgart sowie mit der Zürcher Sing-Akademie, dem Tonhalle-Orchester Zürich und Paavo Järvi zu singen und aufzunehmen.
Zwischen Mozart und Bach, Schütz und Britten, Alter Musik und großem chorsinfonischem Repertoire bietet die Saison 2026/27 damit viele neue Begegnungen – und vor allem Raum, mein solistisches Profil weiterzuentwickeln und zugleich die Ensemblearbeit mit langjährigen und neuen musikalischen Partnern fortzusetzen.
Ich freue mich auf die kommende Saison und auf die Begegnungen mit Ihnen bei den Konzerten.